Profil

Paul Strobel

_ Meine bisherigen Arbeitsschwerpunkte

Soziale Arbeit, Sozialtherapie, Team- und Abteilungsleitung: Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Werneck, Leitung Sozialdienst und Komplementäre Therapien (www.psychiatrie-werneck.de)
Koordination und Netzwerkarbeit: Bis 2014 langjähriger Vorsitz der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Main-Rhön und Mitglied des Planungs- und Koordinierungsausschusses beim Bezirk Unterfranken
Didaktik und Wissensvermittlung: Bis 2014 Lehrauftrag im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Organisationsentwicklung: ehrenamtlicher Vorsitz des Aufwind e. V. Werneck, Verein für gemeindenahe Psychiatrie (www.aufwind-ev.de)

_ Meine Erfahrungen

Ich bin über Jahre in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Psychotherapie und Sozialtherapie, mit Personalführung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sowie mit Konzept- und Organisationsentwicklungen beschäftigt.

Meine Erfahrungen über diese Jahre sind, dass das Gelingen oder Misslingen beruflicher Aufgaben neben fachlichen Kompetenzen immer auch von den individuellen beruflichen und persönlichen Wünschen, Motiven, Konflikten, Strebungen, Hoffnungen, Enttäuschen, Spannungs- und Konfliktverarbeitungsstrategien der einzelnen Mitarbeiterin, des einzelnen Mitarbeiters abhängen.
Kompliziert wird es dann, wenn diese individuellen Strebungen in Widerspruch zu denen anderer Mitarbeiter (Kollegen, Vorgesetzten, Unterstellten) geraten, sich mit den Anforderungen der Organisation nicht vertragen, oder gerade in sozialen Arbeitsfeldern in unreflektierter Weise mit den Bedürfnissen und Wünschen der Klienten/Patienten korrespondieren.
In zahlreichen eigenen Einzel- und Teamsupervisionen konnte ich erleben, wie hilfreich es sein kann, solchen individuellen Strebungen, Widerständen und Konflikten in einer annehmenden Atmosphäre überhaupt erst Raum zu geben. Sie nicht sofort mit Gegenreaktionen zu beantworten, sich (selbst)kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen, ihre kreativen und konstruktiven Potentiale zu erkennen und schließlich reflektierte Veränderungen des eigenen Verhaltens, der Interaktion im Team oder des institutionellen Umgangs mit „Erfolgen und Misserfolgen“ zu erreichen.

_ Meine Ausbildungen

Studium der Sozialpädagogik an der Universität Bamberg und der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften Würzburg-Schweinfurt – 1985 Abschluss Diplom Sozialpädagoge (FH)

Weiterbildung Systemische (Familien-)Therapie am Institut für Familientherapie Frankfurt (heute: Institut für systemische Therorie und Praxis frankfurt, http://www.istup-ffm.de1991 – 1993; seither vielfältige gruppen-, paar- und einzeltherapeutische Prozesse in stationären und ambulanten Settings am Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Werneck.

Weiterbildung zum Supervisor von 2012 bis 2015 beim FiS – Fortbildungsinstitut für Supervision Wiesbaden. Diese Weiterbildung umfasste theoretische Ausbildungsinhalte, Selbsterfahrungseinheiten, Balintgruppen sowie die Durchführung von Einzel-, Gruppen- und Teamsupervisionen unter Lehrsupervision. http://fis-supervision.de.

_ Meine Mitgliedschaft

„Die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv) setzt sich seit ihrer Gründung 1989 für die Qualität von Supervision und Coaching ein. Sie fördert Konzeptentwicklung, Forschung und Praxis.“